Marmeladen

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Nach und nach widmen wir uns der Aufgabe, die Früchte des Gartens auch eine Verwertung zuzuführen. Dieses Jahr haben wir damit begonnen, Marmeladen zu kochen.

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Den Ausschlag dafür haben die recht zahlreichen Schattenmorellen gegeben, die jedes Jahr bei uns gedeihen. Ich habe sie letztens im Zusammenhang mit den Pfirsichen erwähnt.

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Zwei Freundinnen von uns durften sich nach Bedarf bedienen. Dennoch blieb für uns ausreichend Material für eigene Experimente.

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Die Kirschen wurden entsteint und mit Gelierzucker aufgekocht:

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und anschließend in sterilisierte Gläser abgefüllt:

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Dabei hat der kleine, alte Kaffeefilteraufsatz eine neue, sehr effektive Bestimmung gefunden:

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Zunächst produzierten wir damit Kirschmarmelade 2:1:

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und anschließend noch ein paar Gläser 3:1:

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Bereits ein paar Wochen vorher hatte ich mich darangemacht, wie letztes Jahr schon Holunderblütengelee herzustellen, und kam dabei auf die Idee, mich auch einmal an Rosengelee zu versuchen. Beides erforderte allerdings einiges an Nachbearbeitung, da die Gelees zunächst viel zu flüssig waren. Inwieweit das Ergebnis den Aufwand rechtfertigt, bleibt noch auszuwerten:

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Über den Trubel mit den Kirschen geriet die Ernte der Roten Johannisbeeren etwas aus dem Blick. Ich konnte aber noch eine kleine brauchbare Menge abnehmen:

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Diese habe ich nach alter Familientradition mit Zucker 1:1 verrührt und roh in Gläser gefüllt:

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Unverschlossen harren diese nun im Kühlschrank aus.

Da die Roten Johannisbeeren aber reichlich kleine Kernchen haben, die fies in den Zahnzwischenräumen hängen bleiben, mache ich mir immer die Mühe, die Früchte durch die Flotte Lotte zu rühren – eine ziemlich aufwendige und klebrige Prozedur:

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Das Ergebnis ist dann weniger eine Marmelade als mehr eine sehr dickflüssige Soße. Eigentlich müsste sie sich hervorragend zu Vanilleeis eignen.

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Und dann gibt es in unserem Garten noch kleine, feine Schätze:

– Schwarze Johannisbeeren:

die ich auf die gleiche Manier verarbeitet habe, wie die Roten. Das ergab ein halbes Gläschen, das aber schneller verputzt war, als ich es fotografieren konnte,

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– sowie Stachelbeeren und Brombeeren:

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die jeweils ein Glas Marmelade ergaben:

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(Gärtnerisch gesehen sind Brombeeren allerdings leider weniger ein Schatz als eine Plage.)

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Und jetzt steht wieder die große Zeit der Birnen an!

Erstes Fallobst liegt schon ausgiebig im Garten. Etwas davon habe ich aufgesammelt und zu Marmelade 3:1 verarbeitet:

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Das Ergebnis wurde noch nicht verkostet, machte aber bereits bei der Herstellung einen vielversprechenden Eindruck.